Nach Datenleck Auf Adidas-Kunden kommen Spam und Phishing zu

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Unbefugte hatten Zugriff auf Kundendaten von Adidas. Betroffen ist aber nur eine ganz bestimmte Gruppe von Kundinnen und Kunden: Die sollten jetzt besonders wachsam sein.

Personen, die bereits den Adidas-Kundenservice kontaktiert haben, sollten gegenüber Nachrichten und Kontaktaufnahmen skeptisch sein. Es könnte sich um Phishing handeln.(© MicroOne - stock.adobe.com)
Personen, die bereits den Adidas-Kundenservice kontaktiert haben, sollten gegenüber Nachrichten und Kontaktaufnahmen skeptisch sein. Es könnte sich um Phishing handeln.
(© MicroOne - stock.adobe.com)

Bei Adidas ist es zu einem Abfluss von Kundendaten gekommen. Betroffen von dem Datenleck seien potenziell aber nur diejenigen, die in der Vergangenheit schon einmal den Kundenservice des Unternehmens kontaktiert hätten, wie Adidas mitteilt. Diese Kundinnen und Kunden sollten nun besonders wachsam sein. Denn nach so einem Datenleck ist erfahrungsgemäß mit Spam-E-Mails, Phishing-Versuchen oder auch betrügerischen Anrufen zu rechnen, die auf das Konto der Angreifer selbst gehen oder anderen Cyberkriminellen zuzurechnen sind, die die erbeuteten Daten gekauft haben.

Nur Kontaktinformationen betroffen, keine Angaben zum Ausmaß

Von dem Vorfall seien „Kontaktinformationen“ betroffen, nicht aber „Passwörter, Kreditkartendaten oder andere zahlungsrelevante Informationen“. Zugriff auf die Kundendaten hätten die Angreifer über einen mit dem Kundenservice beauftragten Dienstleister erlangt. Zum Ausmaß des Datenabflusses machte Adidas keine Angaben. Alle „potenziell betroffenen Kunden“ würden informiert, ebenso die Datenschutz- und Sicherheitsbehörden.

Kontakt zum Adidas-Kundenservice gehabt?

Alle, die schon einmal mit dem Adidas-Kundenservice in Kontakt gestanden haben, sollten daher künftig insbesondere bei Nachrichten oder Kontaktaufnahmen, die angeblich mit Adidas in Verbindung stehen oder Sport-Bezug haben, besonders kritisch sein. Grundsätzlich gilt: Niemals sensible Informationen wie etwa Bezahldaten oder Passwörter am Telefon, in Messengern oder per E-Mail preisgeben.

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